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Großmeister auch hinter den Kulissen

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Uwe Lenser beim ersten Zug 

Jeder, der das Orchesterzentrum in diesen Tagen betritt wird persönlich von Kassierer Uwe Lenser begrüßt. Er ist dieses Jahr schon zum 25. Mal beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting dabei. ,,Dieses Jahr feiere ich Silberhochzeit“, verkündet er stolz. Seitdem er 1992 das erste Mal in der Westfalenhalle mit Schachfreund Bernfried Schultz dabei war, ist er überaus begeistert und freut sich jedes Jahr aufs Neue auf das Spitzentreffen der Schachelite. Besonders auch deshalb, weil man über die Jahre die gleichen Gesichter antreffe; sowohl im Zuschauerfeld als auch im Team hinter den Kulissen. 
Er sei mittlerweile mit den meisten Zuschauern beim ,,du“, denn die ganze Atmosphäre sei äußerst freundlich und freundschaftlich. 
Diese besondere Atmosphäre hat ihn sogar dazu verleitet, seinen Urlaub gemeinsam mit seiner Frau Majeeba Lenser im Rahmen der Schachtage zu verbringen, als wie sonst in die Sonne zu fliegen. 
Majeeba Lenser ist seit sechs Jahren im Team und verteilt zusammen mit Christa Kerkhoff die Kopfhörer an das Publikum. Beide schätzen, wie Uwe ebenfalls, die überaus freundliche und entspannte Atmosphäre. Auch wenn die Tage meist lang sind und beide teilweise bis nach 23 Uhr ausharren müssen, bleibt die Begeisterung. 
Dass die Stimmung so positiv ist, liegt auch an der Arbeit des Fördervereins der Schachfreunde Brackel. Barbara Freund und Thomas Schröder arbeiten seit drei Jahren ehrenamtlich an der Theke und verpflegen die Zuschauer mit selbst gebackenem Kuchen und anderen Leckereien. ,,Wir sind hier wie eine kleine Familie“, erzählt sie. Besonders die freundlichen Gäste, die schönen Gespräche und auch viele nette Gesten erfreuen sie jeden Tag aufs Neue; ein aufmerksamer Gast schenkt ihr jedes Jahr ein passend bedrucktes Nutellaglas. 
Doch nicht nur die Damen des Kopfhörerverleihs sind lange Tage gewohnt, auch die Mitarbeiter im Pressezentrum müssen bis zum Schluss ausharren, um die Spielberichte so aktuell und schnell wie möglich fertig stellen. Außerdem wird die Website, die Facebookseite und der Twitteraccount von dort aus so oft wie möglich aktualisiert und somit die Webgemeinschaft mit neuen Informationen ,,gefüttert“. 
Im Pressezentrum trifft man neben der Presse und die Großmeister und ehemalige Teilnehmer des Dortmunder Chess-Meetings bei einer kleinen Blitzpartie an. 
Am Ende des Tages kommen die Teilnehmer vorbei und diskutieren gemeinsam mit dem Schachjournalisten über die Partien und analysieren wichtige Züge. 
Man hat das Gefühl, dass Jeder Jeden kennt und sich jedes Jahr aufs Neue freut, die bekannten Gesichter wieder zu sehen.

Text und Foto: Esther Berger