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Schach trifft Kultur


Liedermacher Fred Ape

(Fred Ape) 

Die Eröffnung des diesjährigen Sparkassen Chess-Meetings im NRW Orchesterzentrum im Herzen des Dortmunder Brückstraßenviertels war durch Musik und Kunst geprägt. So wurde Christiane Köhne, die die Schachtage schon lange durch imposante Fotoausstellungen begleitet, mit dem Salomon-Elkan-Preis ausgezeichnet. In diesem Jahre wählte sie das Buch "Die Schachnovelle" von Stefan Zweig als Grundlage für ihre Fotos, die während des gesamten Meetings im Foyer des Orchesterzentrums ausgestellt sind. Das Sparkassen Chess-Meeting hat nun seine eigene Hymne. Der Dortmunder Liedermacher spielte als Weltpremiere die "Ode an die Schachstadt Dortmund". Tosender Applaus war das sichere Zeichen: die Ode kam bei den Schachfans sehr gut an. Den Text hat der Musiker gemeinsam mit Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe geschrieben.

Der Ferdinand-Fabra-Preis ging an vier Jungen aus U10 der Schachfreunde Brackel. Überreicht wurde er vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Dortmund, Uwe Samulewicz, und Torsten Schild, Leiter der BVB Fan- und Förderabteilung, die den Preis in diesem Jahr finanzierte.

Ode an die Schachstadt Dortmund © (Kolbe/Ape 2016)

Wir lieben den König, die Dame, das Pferd,
Die Bauern sind trickreich, genau so viel Wert
Der schneidige Läufer, der trutzige Turm,
Für Angriff und Abwehr, Attacke und Sturm

Das Schachspiel ist so die perfekte Passion,
trainiert das Gehirn und die Konzentration
Und auch die Logik, den ganzen Verstand,
Man siegt und verliert und gibt sich die Hand

Es gibt eine Schule, hier lehren wir Schach
Denn wichtig beim Spiel ist, bleib immer hellwach
Wir fördern den Nachwuchs in unserer Stadt,
die in Schachkreisen wirklich n‘ Spitzenruf hat

Das Sparkassen Chess-Meeting ist als Turnier
Ein globales Ereignis, die Besten spiel’ n hier
Man schaut per Computer auf Dortmund, die Stadt,
weltweite Verbindung durch Schach und Schachmatt

Die Göttin „Caissa“ stand Pate beim Spiel
und Legenden vom Schachspielen, die gibt es viel
Und Salomon Elkan, ein Schachpionier,
Er wohnte in Dortmund, auch Brückstraße vier

„Acht mal acht Felder, die Steine schwarz-weiß,
oft knisternde Spannung und häufig fließt Schweiß
Das Spiel hat Geschichte, ist modern und uralt
Und wer Feuer fängt, den lässt es nie kalt

Wir lieben den König, die Dame, das Pferd,
Die Bauern sind trickreich, genau so viel Wert
Der schneidige Läufer, der trutzige Turm,
Für Angriff und Abwehr, Attacke und Sturm

Ein Spiel für den Frieden und nicht für das Schwert!

(Text und Foto: Michael Meinders)