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Das Sparkassen Chess-Meeting 2010 findet vom 15. bis 25. Juli 2010 statt.
Weitere Ankündigungen über die Teilnehmer und über die Rahmenturniere werden im Laufe des Jahres 2010 hier veröffentlicht.
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Wladimir Kramnik hat das Großmeisterturnier beim Sparkassen Chess-Meeting 2009 gewonnen. (Foto: Michael Meinders)
Platz zwei im Großmeisterturnier erreichte Peter Leko aus Ungarn.

Foto: D. Kohlmeyer

Der Norweger Magnus Carlsen belegte Platz drei.
Foto: D. Kohlmeyer
Der Russe Wladimir Kramnik hat das Großmeisterturnier
beim Sparkassen Chess-Meeting 2009 gewonnen. Und zwar zum neunten Mal - das ist
einsamer Rekord! Der
Exweltmeister aus Russland erzielte 6,5 Punkte aus zehn Partien und
distanzierte seine ärgsten Verfolger um einen ganzen Punkt. Mit diesem Erfolg
erreichte Kramnik eine Bestmarke für das Guinness-Buch der Rekorde. Er
ist der erste Spieler der Welt, der eines der drei Superturniere - Linares
(Spanien), Wijk aan Zee (Niederlande) und Dortmund - neunmal gewonnen hat.
Bislang standen Kramnik als achtfacher Dortmund-Sieger und Kasparow, achtfacher
Linares-Sieger, gemeinsam an der Spitze. In einer ersten Reaktion nach seinem
Sieg sagte Wladimir Kramnik: „Es ist eines meiner Karriereziele, Dortmund
zehnmal zu gewinnen.“
Die nächsten Plätze hinter dem souveränen Sieger
belegten Titelverteidiger Peter Leko (Ungarn), Magnus Carlsen (Norwegen) und
Dimitri Jakowenko (Russland). Kramniks junger Landsmann fiel in Dortmund durch
kämpferisches Schach und große Verteidigungskunst auf. Jakowenko spielte gegen
den Franzosen Etienne Bacrot mit 81 Zügen auch die längste Partie.
Endstand Großmeisterturnier:
1. Wladimir Kramnik (Russland) 6,5; 2. Peter Leko
(Ungarn) 5,5; 3. Magnus Carlsen (Norwegen) 5,5; 4. Dimitri Jakowenko (Russland)
5,5; 5. Etienne Bacrot (Frankreich) 4,0; 6. Arkadij Naiditsch (Deutschland) 3,0
Nicht nur aufgrund der spektakulären Schach-Erfolge
zieht Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe für das Sparkassen Chess-Meeting 2009
eine positive Bilanz: „Etwa 3.500 Besucherinnen und Besucher im Schauspielhaus
und – wie die Computerfachleute mitteilten – täglich etwa 50.000 Schachfreunde
auf der offiziellen Internetseite zeigen die ungebrochene Anziehungskraft des
Superturniers in der Westfalenmetropole. Auch die Besuche von Boris Kutin, dem
Präsidenten der Europäischen Schachunion und des Präsidiums des Deutschen
Schachbundes zeigen gemeinsam mit der Visite zahlreicher Journalisten den hohen
Stellenwert der Dortmunder Veranstaltung.“
In wenigen Tagen beginnen die Planungen für das
nächste Turnier. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Dortmund, Uwe
Samulewicz, sagte bereits: „Die Finanzierung ist auf jeden Fall gesichert.“
Im Helmut-Kohls-IM-Turnier gewann Markus Schäfer (SG
Solingen) vor dem Vorjahressieger Thomas Trella (SF Gerresheim), der die IM-Norm erreichte. Das A-Open im
Rathaus wurde eine Beute des deutschen Großmeisters David Baramidze (Hamburger
SK), der lange in Dortmund lebte. Im offenen B-Turnier siegte Wladimir
Dolgopoly (SV Halver). Text: Kohlmeyer/Meinders

Um 13 Uhr eröffnete Eugen Schackmann die letzte Runde im Großmeisterturnier. Um 16.50 Uhr stand es fest: Wladimir Kramnik bleibt der Schachkönig von Dortmund.
(Foto: Dagobert Kohlmeyer)
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Vor der Schlussrunde des Sparkassen Chess-Meetings in Dortmund liegt Wladimir Kramnik (Russland) mit 5,5 Punkten an der Spitze. Der Exweltmeister trennte sich am Samstag im Schauspielhaus von seinem Landsmann Dmitri Jakowenko remis. Weil Kramniks Verfolger ebenfalls unentschieden spielten, behält er seinen knappen Vorsprung und die beste Ausgangsposition vor dem letzten Spieltag.
Hinter Kramnik folgen Magnus Carlsen (Norwegen), Peter Leko (Ungarn) und Dimitri Jakowenko (Russland) mit je 5,0 Punkten. Carlsen teilte mit dem Dortmunder Arkadij Naiditsch in einer Sizilianischen Partie den Punkt, und Leko kam gegen den Franzosen Etienne Bacrot ebenfalls über ein Unentschieden nicht hinaus.
Kramnik hatte in seiner Russischen Partie mit Schwarz lange Zeit Stellungsvorteile, doch Jakowenko verteidigte sich zäh und rettete im 56. Zug das Remis. Damit wurde die Entscheidung über den Gesamtsieg beim stärksten Schachturnier Deutschlands auf den Sonntag verschoben. Wladimir Kramnik hat in Dortmund bereits achtmal gewonnen.
Stand nach neun Runden:
1. Kramnik (Russland) 5,5 Punkte, 2.-4. Carlsen (Norwegen), Leko (Ungarn), Jakowenko (Russland) je 5,0, 5. Bacrot (Frankreich) 3,5, 6. Naiditsch (Deutschland) 3,0
Text und Foto: Dagobert Kohlmeyer |
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Teilnehmer und Kümmerer des Helmut-Kohls-IM-Turniers: (v. li.) Oleg Eismont, Sebastian Siebrecht (Kommentator), Tanguy Ringoir, Thomas Trella, Marcel Racherbäumer, Thomas Fiebig, Jürgen Göldenboog (Schiedsrichter), Aleksej Litwak, Markus Schäfer, Patrick Zelbel, Olaf Heinzel (Turnierdirektor), Viacheslav Savchenko.
Dmitri Domanski, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund, eröffnete die neunte Runde des Großmeisterturniers am Brett von Arkadij Naiditsch (li.) und Magnus Carlsen.
Direkt nach dem Eröffnungszug scharen sich...
...die Fotografen um die Spieler.
Vitamin (C)hess.

Thomas Fiebig spielt im IM-Turnier.
Kleine Blitzpartie im Pressezentrum: Josef Resch (li.) und Dagobert Kohlmeyer.
Vater und Sohn: Henrik und Magnus Carlsen analysieren die Remis-Partie gegen Arkadij Naiditsch.
Fotos: Michael Meinders |
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Zwei Runden vor Abschluss des Sparkassen
Cheess-Meetings in Dortmund hat Wladimir Kramnik die Führung übernommen. Der
Russe besiegte am Freitag mit Weiß den bisherigen Spitzenreiter Magnus Carlsen
(Norwegen) und verdrängte ihn dadurch vom ersten Tabellenplatz. Kramnik hat
jetzt 5,0 Punkte, gefolgt von Carlsen, Peter Leko (Ungarn) und Dimitri Jakowenko (Russland) mit je 4,5.
Leko trennte sich zuletzt vom Dortmunder Arkadij
Naiditsch remis und wahrte somit ebenfalls die Chance, das Turnier zu gewinnen.
Der Ungar ist Titelverteidiger in Dortmund. Auch der Russe Dimitri Jakowenko
machte durch einen Sieg in 81 Zügen gegen den Franzosen Etienne Bacrot wertvollen
Boden gut und gehört nun zu Kramniks unmittelbaren Verfolgern. Diese Partie
dauerte fast sieben Stunden.
Die besten Aussichten hat aber
Kramnik, der in der Westfalenmetropole schon achtmal triumphierte. Nach seinem großartigen Sieg über Carlsen sagte der
russische Exweltmeister: „Die schwarze Stellung machte äußerlich einen festen
Eindruck, aber das Hauptproblem von Carlsen war die Entwicklung des
Damenflügels. Nach meinem Bauernvorstoß auf der f-Linie war viel Taktik in der
Partie. Mir scheint, dass sich mein Gegner ein paar Mal verrechnet hat. Sein
Damenzug nach c7 war ein grobes Versehen und die Partie danach leicht
gewonnen.“
Trotz der knappen Tabellenführung sieht sich Kramnik
aber noch nicht am Ziel seiner Wünsche: „Ich denke nur von Spiel zu Spiel.
Meine Schwarzpartie gegen Jakowenko am Samstag wird schwer. Ich darf dort keine
Schwäche zeigen, wenn ich das Turnier als Sieger beenden will.“
Stand nach acht Runden: 1. Kramnik (Russland) 5,0
Punkte, 2.-4. Carlsen (Norwegen), Leko (Ungarn), Jakowenko (Russland) je 4,5
Punkte, 5. Bacrot (Frankreich) 3,0 Punkte, 6. Naiditsch (Deutschland) 2,5.
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Seit dem 2. Juli blickt
die ganze Schachwelt auf Dortmund. Denn hier messen sich beim stärksten Turnier
auf deutschem Boden etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei spannenden
Schachpartien. Im Mittelpunkt steht sicherlich das Großmeisterturnier, bei dem
unter anderem vier Spieler aus den ersten Sieben der Weltrangliste beteiligt
sind.
So ein Sparkassen
Chess-Meeting bedarf natürlich auch einer Organisation und vieler Kümmerinnen
und Kümmerer. Ob es um die Technik geht, die Verpflegung, die Fahrdienste, die
Turnierleitung, die Logistik, den Kartenverkauf, die Sicherheit, das Marketing,
die Arbeit im Pressezentrum und vieles mehr - alles dreht sich um das Spiel der
Könige. „Ein Team, auf das man stolz sein kann“, sagt Veranstaltungsleiter Gerd
Kolbe.
Fast das ganze Team (v. li.): Thomas
Schüller und Arno Murawski (Feuerwehr), Gerd Kolbe (Veranstaltungsleiter),
Thorsten Kolbe (Marketing), Olaf Heinzel (Turnierdirektor IM-Turnier), Guido
Kohlen (visuelle Präsentation), Alexander Bach (Schiedsrichter GM-Turnier),
Dagobert Kohlmeyer (Schachpublizist), Bernfried Schultz (Kasse), Dr. Andrzej
Filipowicz (Schiedsrichter GM/IM-Turnier), Sebastian Siebrecht
(Turnierkommentator), Uwe Lenser (Kasse), Ewald Naumann (Audiopräsentation),
Klaus Bischoff (Turnierkommentator), Marcus Stein (Technischer Leiter), Anna
Alberts (Marketing), Ilie Chirin (Kasse), Yannik Kolbe (Kasse), Stefan Koth
(Turnierdirektor), Michael Meinders (Pressesprecher).
Hans-Georg
Riepe, Mitinhaber des „Ringhotels Drees“, führte bei der Spitzenpartie Wladimir
Kramnik – Magnus Carlsen den Eröffnungszug aus. Schon 1973 wohnten die
Großmeister anlässlich der zweiten offenen Deutschen Meisterschaften und den
sich anschließenden ersten Dortmunder Schachtagen in diesem Hotel. Seit Jahren
gehört das Haus Drees zu den Förderern des Sparkassen Chess-Meetings. Die
Organisatoren und Großmeister schätzen insbesondere die Flexibilität des
Hauses, die es ermöglicht, bei „Engpässen“ Unterkünfte auch in Unna, Herdecke,
Lünen und Witten zu finden, wie es in diesem Jahr wegen eines gleichzeitig
stattfindenden Kongresses geschehen ist.
Foto: Kohlmeyer / Text: Meinders
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Auch nach sieben Runden der Dortmunder Schachtage
behält der Norweger Magnus Carlsen seine führende Position. In der
Spitzenpartie gegen den Ungarn Peter Leko suchte der 18-jährige Großmeister am
Donnerstag mit Weiß in einer Spanischen Partie den Erfolg, nahm jedoch schon
nach zwei Stunden das Remisangebot seines Gegners an.
Carlsen hat jetzt 4,5 Punkte aus sieben Spielen auf
seinem Konto, gefolgt von Leko und Wladimir Kramnik mit je 4,0. Der russische
Exweltmeister trennte sich zuletzt vom Franzosen Etienne Bacrot ebenfalls
unentschieden. Den größten
Kampf des Tages lieferten sich Arkadij Naiditsch und der Russe Dmitri
Jakowenko. Im Endspiel sah der Dortmunder Großmeister schon wie der Sieger aus,
aber der Gast aus Moskau konnte sich nach mehr als sechs Stunden Spielzeit im
70. Zug ins Remis retten. Das stärkste Turnier auf deutschem Boden geht noch
bis zum kommenden Sonntag.
Bei den offenen Turnieren wurden bisher sechs von
neun Runden gespielt. Im A-Open führen David Baramidze, Daniel Hausrath (beide
Deutschland) und Tigran Nalbandjan (Armenien) mit je 5,0 Punkten. Im B-Turnier
hat Wladimir Dolgopoly mit 6,0 Zählern sogar noch eine weiße Weste. Das
Familienturnier im Rathaus gewannen Anatoli Donchenko und sein Enkel Alexander.
Stand im GM-Turnier nach sieben Runden:
1. Magnus Carlsen (Norwegen) 4,5 Punkte, 2.-3.
Wladimir Kramnik (Russland); Peter Leko (Ungarn) je 4,0; 4. Dimitri Jakowenko
(Russland) 3,5; 5. Etienne Bacrot (Frankreich) 3,0; 6. Arkadij Naiditsch
(Deutschland) 2,0.

Dr. Helmut Pfleger führte den Eröffnungszug der siebten Runde aus.
Foto und Text: D. Kohlmeyer
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Dr. Helmut Pfleger kehrte an den "Tatort" zurück. Der langjährige Kommentator des Sparkassen Chess-Meetings ließ es sich nicht nehmen, auch einmal den Eröffnungszug auszuführen. So geschehen in der siebten Runde. Die Partie Magnus Carlsen/Peter Leko endete bereits um kurz vor 17 Uhr remis.
Foto: Dagobert Kohlmeyer

Blicke auf die Bühne. Einmal vom unteren....

...und einmal vom oberen Rang des Dortmunder Schauspielhauses.
Fotos: Michael Wiczoreck
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Beim
Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund endeten am Mittwoch alle drei Partien
remis. Spitzenreiter Magnus Carlsen (Norwegen) wehrte mit Schwarz in einer
Sizilianischen Partie die Angriffe des Russen Dimitri Jakowenko ab.
Der
Moskauer Großmeister haderte nach dem vierstündigen Kampf etwas mit seinem
Schicksal: „Ich hätte mich heute gern für meine Hinrundenniederlage revanchiert,
habe aber in besserer Stellung etwas den Spielfaden verloren. Am Ende gab die
Position nicht mehr als ein Unentschieden her.“
Magnus
Carlsen hat jetzt 4,0 Punkte aus sechs Spielen. Da auch die ärgsten Verfolger
Wladimir Kramnik (Russland) und Peter Leko (Ungarn) den Punkt teilten, bleibt
ihr knapper Rückstand zu dem 18-jährigen Großmeister bestehen. Der Dortmunder
Arkadij Naiditsch spielte gegen den Franzosen Etienne Bacrot unentschieden und
beendete dadurch seine Niederlagenserie. Insgesamt gab es keine Verschiebungen
im Gesamtklassement.
Aktueller Stand:
1. Magnus Carlsen (Norwegen) 4,0 Punkte, 2.-3. Wladimir Kramnik (Russland); Peter Leko (Ungarn) je 3,5; 4. Dmitri Jakowenko (Russland) 3,0; 5. Etienne Bacrot (Frankreich) 2,5; 6. Arkadij Naiditsch (Deutschland) 1,5
Remis nach vier Stunden: Wladimir Kraminik und Peter Leko.
Text und Foto: Dagobert Kohlmeyer |
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Trafen sich im Pressezentrum: Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe (li.) und Dr. Helmut Pfleger, Schachgroßmeister und Schachpublizist. Bis 2008 hat Dr. Helmut Pfleger gemeinsam mit Klaus Bischoff die Großmeisterpartien des Sparkassen Chess-Meetings kommentiert.

Sprachen über Dortmunder Schachhistorie: Michael Negele, Dr. Helmut Pfleger, Manfred Büchle und Siegfried Zill.

Internationaler Meister Olaf Heinzel ist Turnierdirektor des Helmut-Kohls-IM-Turniers.

Bitte lächeln: Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe und Turnierdirektor Stefan Koth sind sich einig: Ein Sparkassen Chess-Meeting macht Spaß.

Analyse der Partie: Arkadij Naiditsch (li.) und Etienne Bacrot (re.) trennten sich in Runde sechs remis und sprachen im Pressezentrum mit dem russischen Großmeister Denis Khismatullin.
Fotos: Michael Meinders
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Zur Halbzeit des Schachturniers der Weltelite in
Dortmund hat der Norweger Magnus Carlsen seine Siegambitionen untermauert. In
der fünften Runde am Montag gewann der 18-jährige Großmeister nach
fünfstündigem Kampf im 60. Zug gegen den Lokalmatador Arkadij Naiditsch.
Dadurch konnte er sich mit nunmehr 3,5 Punkten wieder von seinen ärgsten
Kontrahenten absetzen. Carlsen profitierte davon, dass Exweltmeister Wladimir
Kramnik (Russland) sich trotz des Vorteils der weißen Steine gegen seinen
Landsmann Dimitri Jakowenko mit einem Remis in 19 Zügen begnügte.
Der Weltranglistendritte aus Skandinavien führt jetzt
im Gesamtklassement mit 3,5 Punkten vor Kramnik und dem Vorjahressieger Peter
Leko (beide je 3,0). Der ungarische Großmeister verbuchte gegen den Franzosen
Etienne Bacrot den zweiten Sieg des Tages. Nach schönem Angriff am Königsflügel
zwang Leko seinen Gegner im 39. Zug zur Aufgabe und schloss damit zu Kramnik
auf.
Deutschlands Nr. 1, Arkadij Naiditsch, konnte vor
heimischem Publikum im Dortmunder Schauspielhaus leider noch keine Partie
gewinnen. Mit 1,0 Punkten aus zwei Remis-Partien liegt er am Tabellenende. Die
Rückrunde des Chess-Meetings beginnt (nach dem morgigen Ruhetag) am Mittwoch.
Jeder Teilnehmer spielt dann noch einmal gegen jeden mit vertauschten Farben.
Der Sieger der Dortmunder Schachtage 2009 steht am Sonntag fest.
Stand nach
fünf Runden:
1. Magnus Carlsen (Norwegen) 3,5 Punkte, 2. Wladimir
Kramnik (Russland) 3,0; 3. Peter Leko (Ungarn) 3,0; 4. Dimitri Jakowenko
(Russland) 2,5; 5. Etienne Bacrot (Frankreich) 2,0; 6. Arkadij Naiditsch
(Deutschland) 1,0
Text: Kohlmeyer
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Magnus Carlsen und seine Lieblingserfrischung.

Bereits beendet: Wladimir Kramnik und Dimitri Jakowenko trennten sich remis.
Fotos: D. Kohlmeyer |
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Der Weg ins Dortmunder Schauspielhaus hat sich für
die Besucherinnen und Besucher des Sparkassen Chess-Meetings wieder gelohnt.
Diesmal gab es spannende Partien.
Nach
vier Runden der internationalen Schachtage in Dortmund führen Magnus Carlsen
(Norwegen) und Wladimir Kramnik (Russland) mit je 2,5 Punkten gemeinsam die
Tabelle an. Der Exweltmeister besiegte am Sonntag mit Schwarz den Dortmunder
Arkadij Naiditsch und zog dadurch im Gesamtklassement mit Carlsen gleich.
Turnierkommentator Sebastian Siebrecht: „Eine großartige, kämpferische Partie
mit vielen Figurenopfern und entscheidenden Mattangriffen.“ Der Norweger Magnus
Carlsen trennte sich zuletzt von dem Franzosen Etienne Bacrot remis. Diese
Partie verlief sehr turbulent, auch wenn der 18-jährige Carlsen seinen
Materialvorteil am Schluss nicht zu einem vollen Punktgewinn nutzen konnte. Klaus Bischoff, Turnierkommentator, sagte
nach dieser Partie: „Gegen Ende war Bacrot materiell klar im Nachteil. Ihm
gelang es allerdings, eine starke Festung zu errichten, die Carlsen nicht zu
knacken vermochte.“ Das
dritte Spiel des Tages zwischen Dimitri Jakowenko (Russland) und Peter Leko
(Ungarn) endete ebenfalls unentschieden. Turnierdirektor Stefan Koth war
sehr begeistert von der vierten Runde: „Ein kämpferischer Sonntag, das hat Spaß
gemacht.“
Am
Montag wird im Dortmunder Schauspielhaus die fünfte Runde des Sparkassen
Chess-Meetings ausgetragen. Nach einem Ruhetag findet ab Mittwoch die Rückrunde
statt, in der jeder der sechs Teilnehmer gegen jeden noch einmal mit
vertauschten Farben spielt. Der Sieger des stärksten Schachturniers auf
deutschem Boden steht am kommenden Sonntag fest.
„Einmal mehr ist das Sparkassen Chess-Meeting eines
der stärksten und attraktivsten Turniere der Welt.“ Diese Worte von Dr. Helmut
Pfleger, dem international anerkannten Schachkommentator, im aktuellen
Zeit-Magazin sind eine überaus erfreuliche Feststellung. Dieser Meinung
schließt sich Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe gerne an. Er stellt allerdings
auch fest, dass das sehr sommerliche Wetter die Besucherresonanz ein wenig
einschränkt. Gerd Kolbe: „Als ich am Freitag die Besucherinnen und Besucher
begrüßte, habe ich ihnen von der Bühne aus spontan applaudiert und dafür
gedankt, dass sie trotz über 30 Grad ‚drinnen und draußen’ den Weg zu uns
gefunden haben.“ Die Veranstalter freuen sich darüber, dass der Deutsche
Schachbund mit seinen Vizepräsidenten Dr. Hans-Jürgen Weyer und Prof. Hans-Jürgen
Hochgräfe ebenso zur Veranstaltung angereist sind, wie Boris Kutin, der
Präsident der European Chess Union. Dass die Organisatoren des Super-Turniers
in Wijk aan Zee sowie ihre Kollegen aus Miskolc in Ungarn ebenfalls ihre
Visitenkarten abgaben, ist fast schon eine lieb gewordene Tradition.
Das doppelrundige Format des Großmeisterturniers mit
Hin- und Rückspielen wird allgemein positiv aufgenommen. Auch die Tatsache,
dass die jeweiligen Spitzenpartien des Helmut-Kohls-Turniers auf der großen
Bühne stattfinden, ist nicht nur eine Referenz an die jungen Akteure, sondern
auch eine Belebung des Veranstaltungsgeschehens. Neben den gut 350
Besucherinnen und Besuchern, die bislang täglich das Geschehen beobachten,
„besuchen“ permanent zig Tausende Schachbegeisterte in aller Welt die
Internetseite des Sparkassen Chess-Meetings sowie andere Schachseiten vom ersten bis zum letzten Zug eines jeden
Turniertages.
Spielstand: Carlsen und Kramnik führen mit je 2,5
Punkten. Rang drei teilen sich Jakowenko, Leko und Bacrot mit jeweils 2
Punkten. Auf Platz sechs ist derzeit Naiditsch mit 1 Punkt.
Text: Dagobert Kohlmeyer / Michael Meinders

Arkadij Naiditsch (li.) unterlag am Sonntag Wladimir Kramnik.
Foto: D. Kohlmeyer |
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Die dritte Runde des Sparkassen Chess-Meetings bot
einen Tag der Ausgeglichenheit – zumindest was die Ergebnisse der Partien im
Großmeisterturnier betrifft. Alle Begegnungen endeten mit Remis.
In der Spitzenpaarung begnügte sich der führende
Norweger Magnus Carlsen gegen Exweltmeister Wladimir Kramnik (Russland) schon
nach 19 Zügen mit einem Dauerschach, was ihm den halben Punkt sicherte. Damit
behauptet der 18-jährige Großmeister beim Sparkassen Chess-Meeting 2009 mit
nunmehr 2,0 Punkten weiterhin allein die Tabellenspitze.
Der Franzose Etienne Bacrot und der Russe Dimitri
Jakowenko einigten sich in einer Spanischen Partie nach 22 Zügen auf das
Unentschieden. Den längsten Kampf auf der Bühne des gut besuchten
Schauspielhauses lieferten sich der Dortmunder Arkadij Naiditsch und der
Vorjahressieger Peter Leko aus Ungarn. Nach zweieinhalb Stunden bot der
Lokalmatador seinem Gegner das Remis an, welches dieser sofort akzeptierte.
„Die Stellung war am Ende absolut im Gleichgewicht“, kommentierte Peter Leko das
Ergebnis nach dem Spiel. Das stärkste Schachturnier des Jahres auf deutschem
Boden dauert noch bis zum kommenden Sonntag.
Ergebnisse:
Carlsen – Kramnik remis
Bacrot – Jakowenko remis
Naiditsch – Leko remis
Stand nach drei Runden:
1. Magnus Carlsen (Norwegen) 2,0 Punkte, 2.- 5.
Wladimir Kramnik (Russland), Peter Leko (Ungarn), Etienne Bacrot (Frankreich),
Dimitri Jakowenko (Russland) je 1,5, 6. Arkadij Naiditsch (Deutschland) 1,0
Text: Dagobert Kohlmeyer / Michael Meinders

Magnus Carlsen und Wladimir Kramnik zu Beginn ihrer Partie. Foto: D. Kohlmeyer
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Der Tag zwei des Sparkassen Chess-Meetings in
Dortmund brachte wieder interessante Partien. Schachlaien und –experten fieberten
wieder mit im Dortmunder Schauspielhaus. Im Mittelpunkt stand erneut das
Turnier der Großmeister. In der zweiten Runde hat der Norweger Magnus Carlsen am
Freitag seine Spitzenposition verteidigt. Mit den schwarzen Figuren trennte
sich der 18-jährige Großmeister von Peter Leko (Ungarn) remis und führt die Turniertabelle
mit nunmehr 1,5 Punkten an. In der Englischen Partie, die nur zwei Stunden
dauerte, hatte der Jungstar keinerlei Probleme, die Stellung auszugleichen.
Nach 25 Zügen wurde das Unentschieden vereinbart.
Auch die Partie zwischen Wladimir Kramnik (Russland)
und Etienne Bacrot (Frankreich) endete mit einer Punkteteilung. Der
Exweltmeister hatte im Spielverlauf zwar leichte Positionsvorteile, konnte sie
aber nicht zum Gewinn ausbauen, worauf er das Remisangebot seines Gegners
akzeptierte.
Einziger Sieger des Tages war Dimitri Jakowenko aus
Russland, der den Dortmunder Arkadij Naiditsch nach fünfeinhalb Stunden bezwang.
In der hart umkämpften Sizilianischen Partie sicherte sich der Moskauer Großmeister nach feiner
Endspielführung im 62. Zug den vollen Punkt. Damit machte Jakowenko seine
Startniederlage gegen Carlsen wieder wett und liegt gemeinsam mit vier anderen
Spielern einen halben Punkt hinter dem Spitzenreiter.
Ergebnisse:
Wladimir Kramnik
– Etienne Bacrot remis
Peter
Leko – Magnus Carlsen remis
Dimitri
Jakowenko – Arkadij Naiditsch 1:0
Stand nach zwei Runden:
1. Magnus Carlsen (Norwegen) 1,5 Punkte, 2.- 5. Wladimir
Kramnik (Russland), Peter Leko (Ungarn), Etienne Bacrot (Frankreich), Dimitri
Jakowenko (Russland) je 1,0, 6. Arkadij Naiditsch (Deutschland) 0,5
Wer neugierig auf die Turniere des Sparkassen
Chess-Meetings geworden ist, kann sich sofort auf den Weg zum Dortmunder
Schauspielhaus machen. Dort gibt es nämlich noch Tageskarten und Dauerkarten. Diese
gelten für das Großmeisterturnier und das Helmut-Kohls-IM-Turnier. Außerdem
starten ab Samstag, 11 Uhr, die Open-Turniere im Dortmunder Rathaus. Der
Eintritt hierfür ist frei.
ECU-Präsident Boris Kutin aus Slowenien eröffente die zweite Runde.
Foto: Dagobert Kohlmeyer
Text: D. Kohlmeyer / M. Meinders |
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