Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting 2009

Dortmunder Schachfestival präsentiert erstklassiges Teilnehmerfeld


Dortmund. Vom 2. bis 12. Juli 2009 schaut die Schachwelt wieder auf Dortmund. Sechs der spielstärksten Großmeister kämpfen beim Sparkassen Chess-Meeting 2009 – es ist die 37. Auflage der Internationalen Dortmunder Schachtage – um den Turniersieg. Die Besucher von Deutschlands traditionsreichstem klassischem Schachturnier erwartet im Theater Dortmund ein erstklassig besetztes Teilnehmerfeld:

Vier Top Ten-Spieler der aktuellen Weltrangliste zählen zu den Turnierfavoriten:

Kein Weg führt am dreifachen Schach-Weltmeister Wladimir Kramnik vorbei, der das Turnier bereits acht Mal gewann. Dortmund ist für den 33-jährigen Russen nach der Niederlage gegen Viswanathan Anand bei der Schach-WM 2008 in Bonn das erste große Turnier und soll den Startpunkt für einen neuen Anlauf auf die WM-Krone markieren.

Als Titelverteidiger startet Peter Leko in Dortmund. Der Ungar gehört seit 10 Jahren ununterbrochen zu den Top Ten der Weltrangliste und will auch dieses Jahr ein gehöriges Wort um den Turniersieg mitreden.

Mit der höchsten Wertungszahl von 2770 geht Magnus Carlsen (18) ins Rennen. Der Norweger hat sich vom Wunderkind zu einem der besten Spieler der Welt entwickelt und ist derzeit die Nr. 3 der Weltrangliste. Nachdem Carlsen bei seiner ersten Teilnahme 2007 unter acht Teilnehmern den sechsten Platz belegte, wird er dieses Mal alles daran setzen das Turnier für sich zu entscheiden.

Sein Debüt in Dortmund feiert Dimitri Jakowenko. Die Einladung verdiente sich der 25-jährige Russe durch sein konstant starkes Spiel in den letzten Jahren, das ihn bis auf Platz sieben der aktuellen Weltrangliste katapultierte. Jakowenko ist die größte Hoffnung des russischen Schachs. 

Durch seinen Sieg beim Aeroflot-Open qualifizierte sich Etienne Bacrot für die diesjährige Auflage. Damit gastiert der 26-jährige Weltklassespieler aus Frankreich nach 2005 zum zweiten Mal in Dortmund. Dem ehemaligen Jugend-Weltmeister wird ein überragendes Talent nachgesagt und er gilt immer noch als einer der Anwärter auf den WM-Thron.

Die deutschen Farben vertritt Arkadij Naiditsch. Die Nummer eins der deutschen Rangliste schrieb 2005 Geschichte, als er als erster Deutscher und mit 19 Jahren gleichzeitig als jüngster Spieler das Sparkassen Chess-Meeting gewann. Ganz aktuell hat Naiditsch die magische Grenze von 2700 Elo-Punkten geknackt und gehört damit zur absoluten Weltspitze.

Mit diesen sechs Spielern erreicht Dortmund 2009 einen Schnitt von derzeit 2744 Elo-Punkten. Dies entspricht der Turnierkategorie 20. Das Sparkassen Chess-Meeting 2009 gehört damit zu den  stärksten Turnieren, die dieses Jahr weltweit ausgetragen werden.

Der Modus: Der Sieger des Sparkassen Chess-Meetings wird in zehn Spielrunden ermittelt. Die sechs Teilnehmer treten jeder gegen jeden jeweils ein Mal mit den weißen und ein Mal mit den schwarzen Steinen an.

 
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