| 8. Juli: Alte Rivalen Kramnik und Leko rauchen Friedenspfeife |
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Beim Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund endeten am Mittwoch alle drei Partien remis. Spitzenreiter Magnus Carlsen (Norwegen) wehrte mit Schwarz in einer Sizilianischen Partie die Angriffe des Russen Dimitri Jakowenko ab. Der Moskauer Großmeister haderte nach dem vierstündigen Kampf etwas mit seinem Schicksal: „Ich hätte mich heute gern für meine Hinrundenniederlage revanchiert, habe aber in besserer Stellung etwas den Spielfaden verloren. Am Ende gab die Position nicht mehr als ein Unentschieden her.“ Magnus Carlsen hat jetzt 4,0 Punkte aus sechs Spielen. Da auch die ärgsten Verfolger Wladimir Kramnik (Russland) und Peter Leko (Ungarn) den Punkt teilten, bleibt ihr knapper Rückstand zu dem 18-jährigen Großmeister bestehen. Der Dortmunder Arkadij Naiditsch spielte gegen den Franzosen Etienne Bacrot unentschieden und beendete dadurch seine Niederlagenserie. Insgesamt gab es keine Verschiebungen im Gesamtklassement. Aktueller Stand: 1. Magnus Carlsen (Norwegen) 4,0 Punkte, 2.-3. Wladimir Kramnik (Russland); Peter Leko (Ungarn) je 3,5; 4. Dmitri Jakowenko (Russland) 3,0; 5. Etienne Bacrot (Frankreich) 2,5; 6. Arkadij Naiditsch (Deutschland) 1,5
Remis nach vier Stunden: Wladimir Kraminik und Peter Leko.
Text und Foto: Dagobert Kohlmeyer |
