Das Sparkassen Chess-Meeting 2019 mit dem Großmeisterturnier im Orchesterzentrum in der Brückstraße und den drei Open sowie dem erstmalig ausgetragenen „Sportland.NRW Jugendcup 2019“ war erneut ein großer Erfolg für den Schachstandort Dortmund.


Gerd Kolbe

 Die Internet-Übertragungen sicherten einmal mehr die gewünschte weltweite Reichweite. Das Großmeisterturnier wurde auf mehreren internationalen Internet-Plattformen, u. a. chessbase, Chess 24, followchess, chess.com, chesspro.ru, Ilchess, ABC Chess Analysis und Chessnut, übertragen. Auch auf You Tube, Twitter und facebook ist „Dortmund 2019“ bleibend platziert.

 Die Berichterstattung in den regionalen Medien (RN, WR, WAZ, Hellweger Anzeiger, Radio 91.2, WDR-Lokalzeit etc.) war ausgesprochen umfangreich und damit für die Popularität des Schachsports und des Veranstaltungsstandorts Dortmund wichtig. Auch bundesweit erscheinende Medien wie der Welt am Sonntag und das ZEIT-Magazin brachten mehrere Beiträge über das Turnier.

 Die drei Open im Fritz-Henßler-Haus mit dem absoluten Rekord von 271 Teilnehmern und der „Sportland.NRW Jugendcup 2019“ unterstrichen den Charakter eines internationalen Schach-Festivals. Im Open A stand die frischgebackene Europameisterin Alina Kashlinskaya, die mit ihrem Ehemann Radoslaw Wojtaszek das beste Schach-Ehepaar der Welt bildet, besonders im Focus.

 Die Turniere im Orchesterzentrum und im Fritz-Henßler-Haus sowie die flankierenden Angebote registrierten täglich bis zu 200 Besucher.

Viel Anerkennung beim fachkundigen Publikum fanden die beiden Kommentatoren Klaus Bischoff und Elisabeth Pähtz. Das kann nicht verwundern, ist Klaus Bischoff doch arrivierter Großmeister und mehrfacher Deutscher Meister und Elisabeth Pähtz eine der besten Schachspielerinnen des Kontinents, was sie noch kürzlich mit dem dritten Rang bei der Damen-Europameisterschaft in Antalya eindrucksvoll unterstrich.

Im Foyer des Orchesterzentrums präsentierten die beiden Dortmunder Künstler Helga Jonschker und Peter Kröker ihre eindrucksvollen Schachbilder, die gut bei den Besuchern ankamen.

Am spielfreien Montag holten sich wieder fast 100 Schachfans Autogramme der Großmeister.

Der Salomon-Elkan-Preis für besondere Verdienste um den Schachsport in Dortmund ging an die Schachschule Dortmund für ihre langjährige Arbeit in Sachen „Schulschachsport“ und die Mitorganisation des Sparkassen Chess-Meetings, der Ferdinand-Fabra-Preis für die Förderung des Schach-Nachwuchses, dotiert mit 500,- €, ging an die Aplerbecker Grundschule.

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