Das Wladimir Kramnik gewidmete 45. Sparkassen Chess-Meeting hat weltweit in den Medien erneut eine außergewöhnliche Resonanz gefunden.Neben der eigenen Homepage wurde das Turnier auf sechs weiteren internationalen Internet-Plattformen (chessbase, Chess 24, followchess, chess.com, chesspro.ru und argedrez.com) live – mit einer „taktischen“ 15-minütigen Zeitverzögerung – übertragen. Wie Guido Kohlen, der Internet-Experte der Veranstaltung unterstreicht, waren täglich mindestens100.000 Schachfans auf allen Kontinenten in Dortmund als Kiebitze mit dabei. Damit hat sich die bisherige Reichweite verdoppelt. Weitere Online-Präsenz mit Live-Impressionen gab es zudem bei Twitter und Facebook.

 

 

Auch auf You Tube wurde das Turnier bleibend platziert. Über 30.000 Aufrufe wurden bislang registriert, wobei die Kommentare von Großmeister Jan Gustafsson, einem früheren Teilnehmer am Dortmunder Turnier, besonders beliebt sind.Auch auf You Tube wurde das Turnier bleibend platziert. Über 30.000 Aufrufe wurden bislang registriert, wobei die Kommentare von Großmeister Jan Gustafsson, einem früheren Teilnehmer am Dortmunder Turnier, besonders beliebt sind.Natürlich kamen auch die über 2.000 Besucher/innen „vor Ort“ beim Großmeisterturnier, den Open und dem Helmut-Kohls-Turnier voll auf ihre Kosten. Der „Schachtourist“ Volker Hesse aus Mittelhof im Westerwald gab folgende Beurteilung zu Protokoll: „Ich besuche viele internationale Schachturniere. Dortmund kenne ich seit etwa zehn Jahren. Das SparkassenChess-Meeting ist weltweit unerreicht. Teilnehmerfeld, Örtlichkeit, Organisation und Atmosphäre sind spitze!“Das attraktive Kunstprojekt „Schach an ungewöhnlichen Orten“ von Christiane Köhne und Ralf Schönenberg rundete die Veranstaltung im Orchesterzentrum gekonnt ab. Dazu kamen 20 Anrainer des Brückstraßenviertels, die in ihren Schaufenstern zahlreiche Schachbilder aus früheren Ausstellungen Köhnes als „Schach-Rallye“ präsentierten.Am spielfreien Tag holten sich wieder etwa 100 Schachfans Autogramme der Großmeister im Kundenzentrum der Sparkasse Dortmund und ließen sich mit ihnen bei einem Fotoshooting ablichten.Einen Rekord vermelden auch die drei Open im Fritz-Henßler-Haus mit ihren 264 Teilnehmern.Ullrich Krause, der neue Präsident des Deutschen Schachbundes, lobte anlässlich seiner ersten Visite vor Ort neben dem Sparkassen Chess-Meeting die Bedeutung Dortmunds auf dem Gebiet der Nachwuchsförderung von „Schach für Kids“ in Kindergärten über das Schulschach bis hin zur Dortmunder Schachschule. Das alles würde perfekt mit seinen persönlichen Amtsschwerpunkten korrespondieren.Der Salomon-Elkan-Preis für besondere Verdienste um das Chess-Meeting ging 2017 an den international renommierten Schachjournalisten Dr. Helmut Pfleger, der Ferdinand-Fabra-Preis für den erfolgreichsten hiesigen Schachnachwuchs an die Wichlinghofer Grundschule.Derzeit wird in Fachkreisen ein Deutsches Schachmuseum diskutiert. Horst Metzing, der frühere Geschäftsführer des Deutschen Schachbundes und Träger des „Salomon-Elkan-Preises“, regt als Dortmund als Standort an:„In der Brückstraße, also dort, wo der legendäre Schachpionier Salomon Elkan gelebt hat, wäre es ideal angesiedelt. Mit dem Deutschen Fußballmuseum und einem Schachmuseum in unmittelbarer Nähe hätte Dortmund ein sportkulturelles Double von außergewöhnlicher Strahl- und Anziehungskraft.“