Johannes Riepe eröffnete den zweiten Spieltag des diesjährigen Sparkassen Chess-Meetings

An der Fußballbegeisterung der Stadt Dortmund kommt normalerweise auch das Ringhotel Drees nicht vorbei; doch seit nun schon dreizehn Jahren weicht ein Mal im Jahr der Fußball dem Schach. 
Das Hotel unterstützt das Sparkassen Chess-Meeting als Sponsor und die internationale Schachelite vor Ort durch gute Verpflegung, wunderbaren Komfort und eine familiäre Atmosphäre, die auch den Angehörigen der Profis den Aufenthalt sehr angenehm gestaltet.

Die Teilnehmer des Wladimir-Kramnik-Turniers bei der Pressekonferenz im Hotel Drees

Eine angemessene Größe ermöglicht die benötigte Ruhe zur Vorbereitung mit den mitgereisten Sekundanten auf die Partien. Der langjährige Gast und Schachjournalist Dagobert Kohlmeyer beschreibt den Service des Hotels als immer besser werdend. Man könne nach den Partien in aller Ruhe eine Runde im hauseigenem Schwimmbad schwimmen, was für die Großmeister eine schöne Abwechslung von den anstrengenden Partien sei. 
Guter Kontakt zur Weltelite, die schon seit langer Zeit das Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting bereichert, sei über die Jahre entstanden; so gut, dass man den einen oder anderen Großmeister abends auch mal bei einem entspannten Feierabendbier in der Kneipe antreffen könne, erzählt Hotelleiter Markus Riepe. 
,,Das Ringhotel Drees ist bereits seit über zehn Jahren für uns ein qualifizierter und sehr verlässlicher Partner", so Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe. ,,Darüber hinaus sind alle Räumlichkeiten technisch so weit, dass die Schachelite jederzeit Zugriff auf die weltweit gespielten Partien hat, um stets auf dem Laufenden zu sein." 
Er persönlich schätze die äußerst hohe Flexibilität des gesamten Managements, das in der gesamten Zeit bei dem einen oder anderen Problem in jeder Beziehung geholfen hat. 
Dass sich auch die Profis im ,,Hotel der Großmeister" wohlfühlen, machte 2011 der damalige Sieger Wladimir Kramnik deutlich, indem er- anstatt zu seiner eigenen Siegerehrung zu erscheinen - in der hoteleigenen Sauna entspannte.

Text: Esther Berger

Foto (1): Thorsten Kolbe

Foto (2): Georgios Souleidis